Fünf vor zwölf – Warum ORIS die International Ocean Filmtour unterstützt

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Unter dem Meer, unter dem Meer wo wär das Wasser besser und nasser als es hier wär, [..] Sogar die Sprotten und der Lachs die spielen spotten, witz und flachs. Wir spielen alle, Zander und Qualle Unter dem Meer. Fünf vor zwölf – Warum ORIS die International Ocean Filmtour unterstützt.

Während Sebastian noch rhythmisch seine Hüften schwingt und Arielle davon überzeugen will, nicht an Land und zu den Menschen zu gehen, frage ich mich, warum denn eigentlich nicht. Ich liege auf einem Surfbrett, mein bester Freund neben mir und während wir auf die nächste Welle warten, schwimmt plötzlich eine Qualle knapp an meinem Fuß vorbei. Gerade schaffe ich es noch, die Beine auf das Brett zu heben, als sich die Qualle als riesige Plastiktüte entpuppt. Mehrere Hundertmeter vom portugiesischem Festland entfernt, finde ich statt der nächsten Surf-baren Welle Müll.

Copacabana, Rio de Janeiro, die vermeintlichen Traumstrände der Welt und dennoch ist das einzige traumhafte was ich vorfinden kann, ein einziger Quadratmeter Fläche ohne Plastikmüll, da geben sich sowohl Strand als auch Meer nichts. Santa Cruz, der Geburtstort des surfens und auch hier findet sich zwischen all dem Treibgut immer wieder Müll. Laut verschiedenen wissenschaftlichen Studien sprechen wir übrigens von derart viel Müll, dass 2050 der weltweite Bestand an Plastikmüll in unseren Meeren mehr wiegen wird, als dies der gesamte Fischbestand tun wird. Und dabei haben wir noch nicht mal darüber gesprochen, dass Fische und Vögel sich, versehentlich, von Plastikmüll, genauer gesagt Mikroplastik, bereits jetzt ernähren, de facto sich noch mehr Plastik in unseren Meeren befinden wird. Spätestens jetzt sollte Sebastian die gute Arielle sich doch besser an Land ein neues Leben suchen lassen.

Und so sehr mich dieser Anblick sauer macht und gleichzeitig auch verängstigt, kann ich mich auch nicht von Schuld frei sprechen. Plastik ist überall und aus manchen Bereichen, derzeit, kaum wegzudenken. Zu sagen, man könnte das Problem aber sowieso nicht ändern, wäre jedoch genauso falsch, daher sollte Groß und Klein sich schon im Alltag darüber Gedanken machen, was er oder sie ändern kann. Wenn vor allem Große, und hierbei spreche ich von Weltkonzernen, wie beispielsweise dem Schweizer Uhrenhersteller Oris, den Besen in die Hand nehmen, ist dies bemerkenswert. Wenn sie versuchen neue Wege zu gehen, Umweltschutz-Organisationen, Aufklärungs-Events, wie die International Ocean Filmtour, oder eigene Projekte, wie das Hammerhead-Projekt, zu unterstützen und zu versuchen, die Produktion umweltfreundlicher zu gestalten, ist dies nicht nur ebenso ein großer Schritt, sondern auch ein Leuchtturm.

Ein Licht im vermeintlichen Dunkeln, welches wir uns zu Herzen nehmen sollten, kurz bevor wir auch den Besen nehmen um vor der eigenen Haustüre zu kehren. Ich kaufe mir nun erstmal eine wiederverwertbare Flasche und statt einem Kaffee To-Go solltet ihr einfach mal fünf Minuten Platz nehmen und die Schönheit der Natur bewundern, bevor auch ihr die Ärmel hochkrempelt, um etwas zu ändern.

Hi, ich bin Florian. Meinen Kaffee und meine Kleidung mag ich eher Schwarz. Ich schaue gerne in die Ferne, laufe ihr dabei auch mal ein Stück entgegen. Mehr von mir findet ihr auf Instagram.

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