Asics Frontrunner Europe – Crewlove kennt keine Grenzen

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19°C und leichter Regen. Trotz dem Wohnsitzwechsel nach München weiß Düsseldorf anscheinend sehr gut, dass ich im Herzen immer noch ein Kölscher Jung bin. Sei es drum, die Kappe tief ins Gesicht gezogen mache ich mich auf Richtung Treffpunkt, voller Vorfreude auf das Unbekannte. Asics Frontrunner Europe – Crewlove kennt keine Grenzen.

Ähnlich zerstreut wie der Regen begegnen mir kurzerhand Camilla, Mattia und Marco und man muss kein Latein gehabt haben, um sie als italienischen Part der Asics Frontrunner verorten zu können. Der bilinguale Taxifahrer, Kölsch und Hochdeutsch, begrüßt mich euphorisch, hat Fortuna ihm doch einen Babelfish geschickt. Als Carola in den Bus steigt, ist die Kaffee-Kultur komplett und wir machen uns auf. Mailand, Wien und München, europäische Metropolen kurzzeitig auf einem Drahtseilakt zwischen Mittelerde und middle of nowhere, als man plötzlich doch am Hotel ankommt und schon von den anderen begrüßt wird.

Statt nettes Stell-dich-ein folgt ein Potpourri aus Programm, Sport, Wiedersehen und Kennenlernen. Alle vereint die Liebe am Sport und doch, ohne Asics hätte man sich wahrscheinlich nie kennengelernt. Man isst gemeinsam und man lacht gemeinsam. Man dehnt sich gemeinsam und man steht gemeinsam am Straßenrand, nur um sich die Seele aus dem Leib zu brüllen und sich im Anschluss noch zu verausgaben. Running with attitude? Eher mit Stolz auf Grund der Menschen, welche unsere Flanken säumen.

Man macht sich auf, Unbekannte zu treffen, reicht eine Hand und bekommt zahlreiche geboten. Man wird auf sportliche Schnapsideen gebracht und überzeugt andere von den eigenen. Ein hübsches Foto kann jeder machen, danach über dieses Lachen und Leute zu Höchstleistungen anspornen auf jeden Fall die Anwesenden.

Ein Wimpernschlag, und die Schuhe stehen wieder in der Ecke, während die Sportkleidung bereits in der Waschmaschine auf ihren nächsten Einsatz vorbereitet wird. Sind Sportler mit Ambitionen, sind vielleicht Botschafter für das Gemeinsame im Sport und sind am Ende des Tages wie du, jemand der sich immer wieder den eigenen Grenzen stellt, nur um danach neue Herausforderungen zu bewältigen.

Fotos: Teddy Morellec // Florian Junk

Hi, ich bin Florian. Meinen Kaffee und meine Kleidung mag ich eher Schwarz. Ich schaue gerne in die Ferne, laufe ihr dabei auch mal ein Stück entgegen. Mehr von mir findet ihr auf Instagram und Twitter.

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