Wahoo Elemnt – Aufbruch ins Unbekannte

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Der Große beschützt den Kleinen. Ich bin älter geworden und doch ein Kindskopf. Ich kann ein Feuer machen, einen Tisch bauen und mich orientieren und doch habe ich keine Ahnung wo ich bin – und das ist gut so. Wahoo Elemnt – Aufbruch ins Unbekannte.

Ich bin gefangen in der Monotonie der Hausstrecke und werde ausgelacht von meinen Beinen, welche sich schon an den einen Anstieg gewöhnt haben. Ich verachte Runden, suche das Unbekannte und dieses Gefühl, nicht zu wissen wo man ist. Ich will den Drahtesel satteln und die Welt erobern, ohne Netz und doppelten Boden.

Ich schließe meine Augen, lausche den sonoren Freudenchören meiner Laufräder und einem kleinen Piep, welches mich immer tiefer in den Kaninchenbau lockt. Piep, piep, piep – werde gerufen und getrieben zugleich, schlage eine Schneise in unerforschtes Land, schenke der Jungfräulichkeit Laktat und ein Strava-Segment, bevor ich hinter der nächsten Kurve verschwinde. Auf Tee-Party folgt Segment, folgt unbekanntes Land.

Ich bin der Neue statt der Stammgast, gebe meinem Gehirn Futter in Form von neuen Routen und ergötze mich an Topographie. Statt rie ne va plus gönnen wir uns eine Bonusrunde, und noch eine, und noch eine, bevor meine Akkus es dem wahoo gleich machen und wir den Heimweg antreten.


Nach knapp drei Jahren München und einer erbrechenden Anzahl an Ausfahrten auf der Olympiastrecke, erkunde ich endlich unbekanntes Terrain. Via komoot oder Strava stelle ich mir Routen zusammen, oder fahre Strecken von anderen Personen nach.

Via Wifi und Smartphone lässt sich jede Route mit dem wahoo Elemnt synchronisieren und erobern. Der kleine Kompagnon macht dabei nicht nur als Tourguide, sondern auch im Rennen eine gute Figur.

Während der Challenge Prag hat er mich vor einem überzocken bewahrt und mir stets alle wichtigen Werte wie Trittfrequenz und Geschwindigkeit vor Augen geführt. Neuerdings versucht sich der Kompagnon auch als Coach, ein Schweizer Taschenmesser des Radsportes eben.

Danke wahoo Fitness für das Gerät.

Hi, ich bin Florian. Meinen Kaffee und meine Kleidung mag ich eher Schwarz. Ich schaue gerne in die Ferne, laufe ihr dabei auch mal ein Stück entgegen. Mehr von mir findet ihr auf Instagram und Twitter.

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