Ich denke also gewinne ich – Erfolg dank Affirmation

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Der Countdown läuft und alle Zeiger stehen auf Anschlag. Das letzte Rennen der Saison steht bevor und egal wie es ausgeht, ich werde als Sieger hervorgehen. Ich denke also gewinne ich – Erfolg dank Affirmation.

Tagein, tagaus steht das vermeintliche Damoklesschwert Wettkampf über vielen von uns. Ob wir uns auf einen Pitch, einen Vorstellungstermin oder das Highlight-Rennen der Saison vorbereiten, sei dabei zweitrangig. So unterschiedlich die Ausgangspositionen oder Charaktere dabei auf den ersten Blick auch wirken mögen, gemein haben alle, dass sie sich dem Ereignis zunächst auf mentaler Ebene stellen und verlieren werden.

So optimistisch eine Person auch sein mag, zunächst hadern wir alle eher immer mit einem negativen Ergebnis und Zweifeln. Entscheidend ist dabei aber nicht ob etwas schief gehen wird, sondern wie wir damit umgehen werden.

In seiner Biografie Total Recall* sagte Schwarzenegger über die Anfänge seiner internationalen Wettkampferfahrung, dass er zwar immer gut trainiert war, sich aber im Vergleich mit den alten Hasen oftmals selbst nicht auf einem Niveau gesehen hat. Diese Ansicht allein hat ihn allerdings den ein oder anderen Titel gekostet.

Als er sich in den Folgejahren immer schon als Sieger eines Wettkampfs gesehen, den Wettkampf aber vorher stets im Kopf durchgegangen ist und sich selbst bekräftigt hat, war nicht nur seine Ausstrahlung die eines Siegers, sondern holte er sich in der Tat auch eben diese Titel. Er dachte tagtäglich ans gewinnen und, nebst einer guten Vorbereitung, gewann deswegen auch.

Die Idee sich ein positives Ergebnis vorzustellen und den Wettkampf vorher schon zu durchlaufen, ist dabei weder hochnäsig noch neu, sondern ist eine wirksame Methode aus dem Bereich des mentalen Trainings. Innerhalb der Suggestion oder Affirmation, die Technik welche auch Schwarzenegger genutzt hat, stellt man sich beispielsweise täglich einige Minuten vor den Spiegel und durchläuft schon eine zukünftige Situation, um anschließend entsprechend besser mit ihr umgehen zu können.

Ob man hierbei Affirmation für einen Wettkampf im Laufsport, ein erstes Date oder die anstehenden Gehaltsverhandlungen nutzt, ob man die Affirmation selbst spricht oder einmalig aufgezeichnet hat, ist für den Erfolg der Methode nicht entscheidend. Wichtig ist, dass nur ein steter Tropfen den Stein, nicht jedoch ein einmaliges Zugeständnis an die eigenen Fähigkeiten, höhlt.

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