free München – Fernweh dank der Reise- und Freizeitmesse

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Der Miles & More Newsletter suggeriert mir wieder, dass ich ganz dringend meine Meilen für das perfekte Schnäppchen einlösen sollte. Laut booking.com sehen sich hunderte Personen das letzte freie Zimmer an. Eigentlich sollte ich schon lange gebucht haben, doch wohin? free München – Fernweh dank der Reise- und Freizeitmesse.

Ein Frühbucherangebot jagt das nächste, die Kollegen haben schon per se ihren Jahresurlaub verplant, wobei sie ihn anhand ihrer Erzählungen schon genommen haben. Statt Erholung für Seele oder Nahrung für den Geist ist Urlaub anscheinend nur noch notwendiges Übel um kurzerhand aus dem Hamsterrad Leben zu entkommen. Die Tennissocken und das Koffer-Set stehen erwartungsfreudig an der Tür und können es kaum aushalten, den Stereotyp Tourist in die Weite welt zu tragen. Dabei muss der State of the Art gar nicht die Norm sein.

2017 hatte ich das Glück Bali, Singapur und Kalifornien von der Bucket List zu streichen. Nur um sie unten wieder anzufügen, weil es mir so gut gefallen hat. Während andere ein Doppelzimmer mit ihrer Nervosität im Sterne Domizil gebucht hatten, verbrachte ich mein Chiemsee Triathlon Wochenende auf dem Campingplatz. Ich bin mein eigener Guide, Touristen empfinde ich als anstrengend und dennoch wird auch mein Horizont im Urlaub erweitert.

Die Frage ist nur, wo? Mag man den Ausstellern der Reise- und Freizeitmesse free glauben schenken, ist alles erlaubt. Die Städtetrips haben 2018 nahezu ausgedient. Statt einem Aufenthaltsort nimmt man direkt eine ganze Region unter die Lupe. Sei es, geführter, Individualtourismus oder Pauschalreise, alles scheint dieses Jahr interessanter als Paris oder New York.

Ein Roadtrip durch Kanada oder die Vereinigten Staaten oder eine Auszeit auf den Seychellen, für jeden Geldbeutel wird etwas geboten. So wie alles wieder Trend wird, erscheint auch wieder Goethe auf der Bildfläche. Statt in die Ferne schweifen zu müssen, wirbt eine Alpenregion nach der anderen um die Gunst der vermeintlichen Touristen. Zu recht wie ich finde, bieten die Regionen doch auch im Sommer ausreichend Sehenswürdigkeiten und Freizeitmöglichkeiten.

Das, für den Flug, gesparte Geld lässt sich hier auch direkt sinnvoll investieren, boomt die Campervan-Branche und Motorrad-Industrie doch wie nie zuvor. Ob California Love oder Marco Polo, so verschieden die Geschmäcker sind, so groß ist die Palette an Fahrzeugen.

Wo die Reise für mich dieses Jahr hingehen wird, weiß ich nun leider noch nicht, aber ich putze schon mal meinen Birkenstocks, die kann ich ja auch daheim recht gut tragen.

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