Swim, bike, run – Ein Blick in meine Triathlon Wettkampftasche

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Es sind noch vierzig Minuten bis zum Startschuss und statt mich aufzuwärmen, renne ich noch kurz auf die Triathlon-Expo, um mir noch zwei Gels zu kaufen. Es ist wieder einer dieser Tage, wo es ziemlich gut läuft. Rückwärts und bergab. Swim, bike, run – Ein Blick in meine Triathlon Wettkampftasche.

Ich würde jetzt sagen, Steckste nicht drin, Et kütt wie et kütt!, aber das würde die Einmaligkeit dieser Tatsache unterstreichen und ich gehe diesen Weg nicht zum ersten Mal. Ob Marathon oder Triathlon, man hat immer eine Tasche und immer fehlt etwas oder ist just in diesem Moment kaputt gegangen.

Gerissene Startnummernbänder, kaputte Schnürsenkel, eine vergessene Hose, zu wenig Gel – irgendwas ist immer. Dabei mag in erster Linie die Schuld zwar bei mir liegen, allerdings ist es auch die Tatsache, dass es den perfekten Renntag nicht gibt. Und das macht es so großartig. Über die Jahre hinweg habe ich mir dennoch eine kleine Routine angeeignet, um die Größe der Unbekannten weitestgehend zu minimieren.

Bei swim, bike, run packe ich schon zu Hause meine Beutel je nach Disziplin, da mir beim folgenden Umpacken in die offiziellen Wettkampfbeutel am ehesten auffällt, ob etwas fehlt. Ich stelle mir vor, wie ich die Disziplin absolviere und visualisiere gleichzeitig, ob ich, auch in Anbetracht der zu erwartenden Temperaturen, etwas vergessen habe.

Packlisten sind von Menschen, die oft nur nach Schema F arbeiten und sich dann wundern, wenn etwas schiefgeht. Triathlon ist die Ausübung dreier Sportarten unter Berücksichtigung der Tatsache, des Unvorhersehbaren. Oder, If anything can go wrong, it will.

Ein Blick in meine Triathlon Wettkampftasche ist daher wie folgt:
Swim:
• Brille zwei – eine geht immer kaputt; vielleicht brauchst du aber auch eine andere Spiegelung
• Badekappe – die vom Veranstalter ist eventuell zu dünn für die Wassertemperaturen
• Hautschutz – der Neo und Co. können ganz schön scheuern, ich vertraue auf pjuractive 2kin*
• Sonnenschutz – um die Augen eher blöd, weil die Brille eventuell nicht richtig schließt (Ölfilm), aber sonst notwendig
• Tri-Suit (Aero-Suit) – ich mag die Variante mit Arm, mein Favorit ist der von Saysky
• Neo – wenn erlaubt, mein Favorit ist der von Sailfish
• Uhr – beim schwimmen schaue ich nicht auf die Zeit, habe aber dank meiner Garmin Forerunner 735xt nachher einen Überblick auf meine gesamte Wettkampfzeit

Bike:
• Helm – ich nutze aktuell den GIRO Air Attack Shield, wechsle aber voraussichtlich auf den Oakley ARO7 oder MET Drone
• Brille – ich mag bisher den Shield nicht und nutze daher meine Oakley PRIZM EVZero*
• Tacho – ich vertraue auf den wahoo Elemnt Bolt, nutze aber parallel meine Uhr
• Schuhe – ich nutze normale Radschuhe, da ich derzeit das anziehen auf dem Rad mit TT-Schuhen noch nicht beherrsche

Run:
• Mütze – Ryzon Aura Running Cap
• Schuhe – Asics Gel-Hyper Tri 3* oder Asics Roadhawk FF*

Wenn man es in Beuteln aufteilt, macht es gleich viel mehr Sinn und das einzig böhmische Dorf ist, warum man sich das alles antut, wenn man doch auch direkt ein eiskaltes Bier genießen kann. 😉

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Hi, ich bin Florian. Meinen Kaffee und meine Kleidung mag ich eher Schwarz. Ich schaue gerne in die Ferne, laufe ihr dabei auch mal ein Stück entgegen. Mehr von mir findet ihr auf Instagram.

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