Connemara Peated Single Malt Irish Whiskey – die Whisky Kolumne

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Wie dunkle Lava glüht die Spitze der Balmoral in meinen Händen. Connemara Peated Single Malt Irish Whiskey – die Whisky Kolumne.


 
Connemara

Der Rauch hangelt sich eng am Zigarrenkörper entlang, während ich den Rauch aus dem Ende heraus paffe. Bob der Baumeister wäre auf Grund der Bohrung stolz auf mich, nur das mit dem anzünden möchte ich auf ein neues Level heben, aber dazu kommen wir in einem späteren Kapitel.

Eigentlich und damit meine ich hauptsächlich, geht es hier um Whisky, Whiskey und dann der Einfachheit Halber um Whisk(y) in den nächsten 52 Kapiteln. So viel zum Vorlauf, aber nun zum Mittellauf.

Die bernsteinfarbigen Legs legen sich gekonnt um die Rundungen des Noising Glases. Sie schauen sich um, nicken ihrer Umgebung zu, nur um sich dann im Glaskörper auszubreiten. Links, rechts, links, flink wie Lukas der Prinz Podolski schwenke ich mein Glas unter meiner Nase, nur um den Nuancen des irischen Zeitgenossen meine Anerkennung zu zollen.

Doppelt destilliert treffen irischer Whisky und Scottish Islay Malt aufeinander und bezeugen in Farbe, Aroma und Geschmack die lange Tradition des Hauses Kilbeggan Distilling Company. Einzigartige Klarheit, dunkle Farbtiefe und volumiges Aroma treffen auf eine nahezu kupferartige Farbgebung. Dabei sollte die fast einfache, homogene Farbgebung nicht von der Komplexität des Geschmacks ablenken, gerade wenn selbst die Anejo XO es nicht schafft.

Eine unvergleichliche Reintönigkeit vermischt sich in der Nase mit einer angenehmen Intensität, einer klaren Mischung der Aromen á la Silos und einem Cuvee an Nuancen. Dabei folgt den klaren Linien an Geruch und Aussehen eine interessante Mischung aus Geschmack. Vorab sei gesagt no peat, no Connemara Peated Single Malt Irish Whiskey.

Einer unvergleichlichen Süße folgt eine marginale Salznote. Der Alkoholgehalt wirkt weder penetrant in der Nase, noch auf der Zunge. Der Körper ist eher slim fit statt Baggy Pants. Geradeaus, ehrlich, ganz ohne Chichi und ganz und gar nicht aufdringlich präsentiert sich der Ire. Im Mund und Nase sammeln sich Fruchtigkeit, dann Rauchsalz, Torf, Kandis, Tabak, Birne und wieder Torf. Man mag den Connemara auf Grund der Torfigkeit auf einer Insel verorten, dabei ist man mitten im Herzen Irlands. Komplex im Mund, dabei angenehm im Abgang. Sláinte!

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