Johnnie Walker Red Label Blended Scotch Whisky – die Whisky Kolumne

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Ein Tag Genfer Automobilsalon liegt hinter mir und ich warte in der Swiss Lounge auf meinen wohlverdienten Rückflug. Vielleicht liegt es an den vielen weiß-roten Flaggen, eventuell aber auch an meinem Abenteuergeist, dass ich zielstrebig nach der Flasche Johnnie Walker Red Label Blended Scotch Whisky greife.

Der Blended Scotch Whiskey ist nicht nur der beste Freund von Marius Müller-Westernhagen, sondern auch der meistverkaufte Blended Scotch Whisky der Welt. Um 1850 fing John Johnnie Walker mit dem Blenden an. Sein Red Label besteht aus mehr als 35 Destillaten und seit dem Re-Branding geht der Mann mit dem Hut nach rechts aus dem Bild, ergo er blickt in die Zukunft.

Johnnie Walker Red Label

Soviel zu Theorie doch die Praxis ist nochmals weit schweifender. Die Duftnoten ergeben sich wie folgt in meiner Nase: Mandeln, Vanille, Alpinaweiß und kalter Zigarrenrauch. Erst beginnt man gefühlt in den leichten Gebieten von Schottlands, wie Speyside, nur um gegen Ende irgendwo in Islay zu landen. Dabei verfügt der Red Label über weit mehr Körper als ein Royal Park oder Dimple Golden Selection.

Auch auf der Zunge sind erst milde Nuancen zu erkennen, dann ist es kurzzeitig so ölig als hätte man Sardinen im Mund, bevor es wie ein Kamin raucht. Dubioserweise verfliegt der Rauch recht schnell wieder und lässt lediglich eine Note gemischter Pfeffer zurück. Auch beim zweiten oder dritten Schluck: Frucht, Öl, Rauch, Nichts, Frucht, Öl, Rauch und wieder nichts.

Johnnie Walker Red Label

Der Red Label ist weder jung noch alt, weder teuer noch günstig, erst wild, dann verspielt und definitiv nicht langweilig. Vielleicht ist er deswegen der meistgekaufte Blended Scotch Whisky.

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Song: Marius Müller‐Westernhagen – Johnny Walker

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