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Orelha Negra feat. Vhils – M.I.R.I.A.M. (Graffiti Sprengung)

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Die aus Portugal stammende Hip Hop/Jam/Soul Band “Orelha Negra” hat sich für ihr neustes Video mit dem Streetartist Alexandre Farto aka “Vhils” zusammengesetzt & etwas unglaubliches entwickelt.

Während die Töne von “M.I.R.I.A.M.” auditiv auf uns niederprasseln, verwöhnen uns visuell die gezielten Sprengungen des Streetartisten. “Vhils” sprengt jedoch nicht wahrlos irgendwelche Wände, sondern hinterlässt mit seinen Sprengungen eine Art Graffiti.

(via Sven Wiesner)

Wien – Ungeliebte Geliebte

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Vom 10. Januar bis zum 16. Januar dieses Jahres war ich in Wien. Zusammen mit 20+x weiteren Kommilitonen/-innen habe ich die europäische Metropole sowie unseren Partnerstudiengang der “Universität für angewandte Kunst Wien” besucht. Für mich war es der erste Besuch Wiens, zwar war ich auf Grund zahlreicher Snowboardurlaube schon des öfteren in Österreich, Wien selbst konnte ich jedoch noch nie Besuchen.

Was ich von Wien bis dato wusste beruhte lediglich auf Vorurteilen wie Sissi & Franz, Caféhaus-Kultur, Sachertorte, Stephansdom, Mozartkugeln, Kunst sowie dem höfischen Leben. Das Vorurteile bekanntlich wenig Wahrheitsgehalt beinhalten, ist sicherlich hinreichend bekannt, manchmal treffen selbige aber auch vollkommen ins Schwarze.

So wie ich Wien erlebt habe, war es eine Stadt, die vor Selbstbewusstsein nur so strotz & dieses oft auf unsympathische Art vermittelt. Die “richtigen” Wiener, fühlen sich wie Menschen in einem Stadt-Staat. Sie sind keine Österreicher, sondern Wiener & das ist besser, zumindest in ihren Augen. Die Stadt an sich ist sicherlich schön, entfernt man jedoch alles, was ich grob mit einem “Sissi-Fetisch” beschreiben möchte, bleibt irgendwie nicht mehr so viel übrig. Überall gibt es Best-of-Vienna Shops, Mozartkugeln & Sachertorten, ältere Damen mit Pelzen die dicker sind als ihre überfetteten Hunde sowie teure Prestigeläden. Selbst Läden wie BurgerKing & McDonalds kamen nicht ohne eine Stuckdecke aus.

Einkaufsläden schließen bereits zwischen 18:30 Uhr & 19:00 Uhr, eine eher ungünstige Zeit wenn man bis 19:00 Uhr Programm hat, zudem irgendwie überholt. Das Nachtleben beginnt früher, endet dementsprechend aber auch früher, dass Straßenbahnen unter der Woche ab 23/24Uhr nicht mehr fahren, ist für eine Weltstadt auch eher kontraproduktiv. Das ich mit meinen Gedanken & Empfindungen vielleicht nicht ganz falsch liege, bestätigten mir Gespräche mit meinen “Partner-Kommilitonen/-innen”, welche den Unterscheid zwischen Wien & “Rest-Österreich” öfter vor Augen haben.

Es war aber sicherlich auch nicht alles schlecht. Für mich als Kunstliebhaber hat die Stadt, auf Grund der Vielzahl an verschiedenen Museen, sehr viel zu bieten. Begibt man sich aus dem “Sissi-Fetisch”-Raum in den geschlossenen Kunstraum, erlebt man viele Werke, die man so wahrscheinlich nie sehen würde. Werke aus Jugendstil & Biedermeier reihen sich aneinander wie die Zähne in Stefan Raabs Kiefer, selbst in einem günstigen Café verstand man es eher, Koffein in ein gut schmeckendes Getränk zu schütten, als dies oft innerhalb der Grenzen Deutschlands der Fall ist & das Wiener Bier sowie das Schnitzel Wiener Art sind an Ort & Stelle weitaus schmackhafter, als man es erwarten würde. Das das Wetter nicht mit gespielt hat, war sicherlich auch ein negativer Punkt, woran die Stadt jedoch keine Schuld trägt. Auch, wenn der erste Eindruck zwar ein entscheidender ist, werde ich mich sicherlich irgendwann dazu überwinden lassen, die Stadt noch einmal zu besuchen.

Anbei noch einige Impressionen, in meinem Flickr Stream gibt es die Wien Fotos in groß.

Nate Hill – Punch me Panda

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Manche Menschen sind schlichtweg schräg, andere sind dabei noch lustig & einfallsreich, wie der Künstler Nate Hill. Selbiger verkleidet sich als Lebensgroßer Panda & lässt sich, in Schutzkleidung & Kostüm, von Passanten für einen Penny schlagen oder treten.

Die Idee dahinter ist, dass Nate sich als wandelnder Boxsack anbieten möchte & somit den Leuten ein Ventil der Frustration bietet. Er beschränkt sich dabei jedoch nicht nur auf New Yorker Einwohner & Touristen, welche er auf der Straße trifft, sondern bietet seine Dienste auch via Hausbesuch an. Danke Nate, du machst diese Welt ein Stück weit lustiger.

(via Wall Street Journal, Fotos von Rob Bennett)

The last graffiti artist is dead

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Streetart ist nun tot. Mark Jenkins hat den toten in Malmo, Schweden “gesehen”.

(via whokilledbambi)

Blu – DVD 2010

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Der italienischen Streetartist Blu wurde hier schon an der einen oder der anderen Stelle vorgestellt. Er ist ein wirklich bemerkenswerter Künstler, der sich wohl für seine Stop-Motion Arbeiten mehr Zeit nimmt, als manche Künstler in ihrem ganzen Leben an ihren Werken verbringen.

Vor kurzem hat Blu eine Bestof 2010 DVD veröffentlicht, auf der einiger seiner wunderbaren Arbeiten zu sehen sind.

BLU – DVD – 2010
the first dvd published by Blu
Containing a collection of the videos made during the last 10 years
including: wall painted animations, time-lapse documentation of many murals,
other hand drawn animations and over 40 minutes of extra contents

technical details:

° video format: PAL 4:3
° running time: 105 min.
° disk: dvd5 – region free
° language: no dialogues

Für 16,00€ bekommt ihr die DVD unter anderem bei artsh.it

Looptaggr – Graffiti & Stencil meets Technik

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Anbei möchte ich euch eine nette Idee von Ariel Schlesinger & Aram Bartholl vorstellen, den Looptaggr.

Die Idee der beiden Künstler beruht darin, einen gewünschten Schrfitzug, “Tag”, oder kleinere Formen & Symbole, vergleichbar mit einer Bordüre, in relativ kurzer Zeit irgendwo aufsprühen zu können.

Der coole Looptaggr, eine “Drahtbügel-Hubschrauber-Spraydosen” Konstruktion, ermöglicht euch sozusagen ein endlos Graffiti. Eine Bastelanleitung des genialen Tools findet ihr unter Looptaggr.com.


Bild- & Videorechte liegen bei den Künstlern.

Mad C – 700qm Wand by Molotow

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Die Graffiti Künstlerin & Writerin Mad C hat vor kurzem ihr “Stylemachine” Projekt in Form einer 700qm Wand vollendet. Gesponsert wurde die Künstlerin bei ihrem fast 1400 Spraydosen verschlingenden Projekt von Molotow.

Ich persönlich finde ihre Arbeit genauso gelungen wie die Werke vom Künstler Blu.
Insgesamt ein wirklich beeindruckendes Werk, welches ihr euch auf jeden Fall ansehen solltet.

700 Wall – Final Update from Molotow on Vimeo.